Deflektoren
 Abb 1: Navigationsdeflektor (Schematische Darstellung) |
Im All ist die Molekülkonzentration oft so gering, dass man von einem Vakuum sprechen kann. Es gibt zwar immer noch Partikel, aber diese können aufgrund der Tatsache, dass sie sehr weit auseinander liegen vernachlässigt werden.
Dies trifft aber nicht zu, wenn ein Schiff in den Warptransit eintritt. Dann können selbst die wenigen Partikel zu Reibungseffekten an der Hülle führen. Größere Objekte könnten sogar die Hülle durchschlagen. Daher setzt jedes Schiff Navigationsdeflektoren ein.
Die Hauptaufgabe dieses Systems besteht darin, Partikel aus der Flugbahn des Schiffes abzulenken. Außerdem beherbergt die Deflektorschüssel auch noch Sensorenpaletten, die hauptsächlich dem Steuermann des Schiffes zur Verfügung stehen. |
Die Funktionsweise eines Nav-Deflektors ist denkbar einfach: Ein Partikelstrahlemitter wandelt Teile des Warpplasmas in einen leichtenergetischen, unsichtbaren Strahl um, der weiter gefächert wird, je weiter er sich vom Schiff entfernt. Wenn nun ein kleineres Objekt auf den Strahl trifft, wird es 1. verlangsamt und 2. aus der Flugbahn des Schiffes gelenkt. Es ist ungefähr das selbe Funktionsprinzip wie ein Gebläse, dass Laub vor einem Fahrzeug wegbläst.
Normalerweise ist der Deflektor nur bei Flügen mit Warpgeschwindigkeit aktiv. Bei Flügen durch Nebeln oder anderen Regionen mit dichten Materieanhäufungen kann er aber auch bei Impulsgeschwindigkeit zugeschalten werden. |
 Abb 2: Navigationsdeflektor einer Olympic-Klasse |
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