 Abb 17: Funktionsschema eines Transporters Phase 1 (Punkt 1-3)
 Abb 18: Funktionsschema eines Transporters Phase 2 (Punkt 4-7)
 Abb 19: Funktionsschema eines Transporters Phase 3 das eigentliche Beamen (Punkt 8-10)
 Abb 20: Reichweiten und Empfangsdarstellung (Punkt 11-12)
 Abb 21: Das Rematerialisieren und Entmaterialisieren auf Planeten (Punkt 13-14) |
Entstehung des Transporters
Der Transporter wurde bereits zu Beginn des 23. Jahrhunderts entwickelt und bildet seit 150 Jahren einen integralen Bestandteil der Föderationsschiffe. In technischer Hinsicht ist der Transporter ein ausgesprochen kompliziertes System, das heutzutage sehr zuverlässig arbeitet. Fehlfunktionen sind weitaus seltener als in seinen Anfängen zur Zeit der U.S.S. ENTERPRISE NCC-1701.
Das Reisen mit dem Transporter nimmt weitaus weniger Zeit in Anspruch als zum Beispiel mit Shuttles. Darüber hinaus kann man mit ihm an Orte gelangen, die sonst nicht erreichbar sind - dies ist besonders wichtig, wenn es um Rettungsmissionen und um geheime Einsätze geht.
Normalerweise beträgt die Reichweite 40 000 km, wobei die zu transferierende Masse (maximal sechs Personen bei einem Transfer) und deren Eigengeschwindigkeit zu berücksichtigen sind. Die meisten Schiffe sind auch mit Nottransportern ausgerüstet, deren Reichweite auf etwa 15 000 km beschränkt ist -es kommt darauf an, wie viel Energie zur Verfügung steht.
Bei aktivierten Schilden oder während eines Warptransfers ist der Einsatz des Transporters allerdings nicht möglich - es sei denn, der Zielbereich bewegt sich mit exakt der gleichen Geschwindigkeit wie der Transporter.
1 - Funktionssequenz des Transporters
wer sich transferieren lassen möchte, betritt die für maximal sechs Personen ausgelegte Plattform und stellt sich dort auf ein Transferfeld, das ein wenig aus dem Boden ragt, um statische Entladungen zu vermeiden. Der Transporterchef aktiviert ein automatisches Kontrollmodul - einen dedizierten Subprozessor in den Konsolen -, der mit der Ausführung eines speziellen Diagnoseprogramms die Funktionsbereitschaft aller Komponenten verifiziert.
2 - Überprüfung des Transporters
Alle Komponenten des Transportersystems werden vor jedem Transfer überprüft, um Fehlfunktionen auszuschließen. Dazu gehören: die primären Energiespulen, die Phasentransitionsspulen, der Molekularbild-Scanner, der Strukturspeicher, der Biofilter sowie an der Außenseite des Schiffes die Projektionsmodule und Zielerfassungsscanner.
3 Zielkoordinaten
Die Zielkoordinaten werden entweder direkt vom Transportertechniker eingegeben oder vom Computer einer anderen Raumschiffstation übermittelt. Wenn alle Werte überprüft sind und alles bereit ist, schiebt der Transportertechniker die roten Sensorenregler nach oben. Normalerweise geschieht dies nach Eingabe des "Energie"-Befehls.
4 - Sperrstrahl
Der ringförmige Sperrstrahl (RSS) geht von den primären Energiespulen aus und erzeugt eine räumliche Matrix. Das sekundäre innere Feld dient der Sicherheit: Es verhindert eine Entladung, falls der RSS unterbrochen wird.
5 - Scannen
Vier redundante Molekularbildscanner in den oberen Transferfeldern erfassen den Quantenzustand des Objekts.
6 - Aufzeichnung
Das Strukturmuster wird im Bordcomputer als Transporterspur gespeichert. Im Transporterlogbuch wird der erfolgte Transfer dokumentiert.
7 - Disassembly
Die Phasentransitionsspulen in den unteren Transferfeldern verwenden ein Breitband-Quarkfeld, um die Entmaterialisierung herbeizuführen. Die Bindungskräfte auf atomarem Niveau werden teilweise aufgehoben.
11 - Kein Empfänger erforderlich
Da kein spezieller Empfangsapparat notwendig ist, kann der Retransfer an einem beliebigen Ort erfolgen: an Bord eines anderen Raumschiffs oder auf einem Planeten. Allerdings kann auch ein Transportersystem am Zielort für den Empfang benutzt werden
12 - Warp- Grenzen
Ein Transfer zwischen zwei Objekten im Warptransfer gelingt nur bei exakter Anpassung des Tempos. Der Vorgang erfordert einen erfahrenen Techniker.
13 - Ankunft
Innerhalb von fünf Sekunden nach Beginn des Transfers ist die Rematerialisierung am Zielort abgeschlossen.
14 - Rückkehr
Die Rückkehr ohne Transporter funktioniert auf ähnliche Weise. Mit dem Kommunikator des Besatzungsmitglieds -oder den Schiffssensoren - richtet man den Transferfokus aus.
15 - Sicherheit
Bei einem Transfer können Waffen und andere unerwünschte Gegenstände nicht nur entdeckt, sondern auch deaktiviert oder entfernt werden. |